Neues Kursprogramm der Stern Egerta: Lernen heisst unterwegs sein
Stillstand ist Rückschritt. Das gilt gerade in der heutigen Zeit immer mehr, auch für die Aus- und Weiterbildungsbereitschaft jedes Einzelnen. Lernen ist eine Form, nicht stehen zu bleiben, sich weiterzuentwickeln, auf dem Weg zu sein. Dabei ist das Ziel des Lernens in der klassischen Erwachsenenbildung oft nicht in erster Linie die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Menschen, sondern die Entwicklung von Fähigkeiten zur Lebensgestaltung und zur Übernahme von Mitverantwortung in der Gesellschaft.
Die Stein Egerta ist ein Wegbegleiter des lebenslangen Lernens und beschreitet stets Wege zwischen Tradition und Innovation. Bewährtes wird weitergeführt und ausgebaut, neue Themen und Angebote kommen hinzu. Frisch im Programm sind beispielsweise die Kulturreihe „Dann kam die Moderne“, kuratiert von Sebastian Frommelt, der Lehrgang „Positive Psychologie“ mit Elisabeth Walcher sowie spannende Vorträge wie „Essverhalten und Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen“ mit Josef Laimbacher, „Von der Würde des Menschen zum Subjekt in der Medizin?“ mit Michael Holzapfel oder „Mama, Papa 2.0: Gelassen durch den Familienalltag“.
Diese wenigen Beispiele sollen dazu anregen, im neuen Stein Egerta-Programmheft zu blättern und sich für das eine oder andere Angebot zu entscheiden. Das Heft wird am Sonntag, 16. Juni, an die Liechtensteiner Haushalte verteilt. Ausführliche Informationen zu allen Kursen und Vorträgen finden sich wie gewohnt unter www.steinegerta.li. Mit wenigen Klicks tauchen Interessierte unkompliziert in das reichhaltige Semesterangebot ein.
Nicht verpassen sollte man das neue Musikformat «stein egerta unplugged» mit drei Konzerten von Schuanis, Larry Woodley and Four Trick Pony im Park der Stein Egerta. Einlass ist am Donnerstag, 20. Juni, um 17.30 Uhr.
Stabilisierung mit Perspektive
Die Erwachsenenbildung Stein Egerta blickt auf ein insgesamt solides Jahr 2025 zurück. In einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld ist es gelungen, die finanzielle Situation deutlich zu stabilisieren und wichtige strukturelle Weichen für die Zukunft zu stellen.
Der Jahresabschluss schliesst mit einem moderaten Defizit von rund CHF 22’930 ab und liegt damit klar unter dem Vorjahresverlust. Die eingeleiteten Massnahmen zur Kostendisziplin und Priorisierung zeigen Wirkung und markieren eine klare Tendenz zur Konsolidierung.
Gleichzeitig bleibt das Umfeld herausfordernd: Rückläufige Teilnehmerzahlen pro Kurs sowie steigende Anforderungen an Bildungsangebote machen deutlich, dass zentrale gesellschaftliche Leistungen zunehmend nicht kostendeckend erbracht werden können.
Inhaltlich konnte die Stein Egerta ihr breites Angebot erfolgreich weiterentwickeln – von Sprach- und Digitalkursen bis hin zu neuen Formaten in Kultur und Gesellschaft wie dem «Debattierpark». Auch als Begegnungsort hat die Institution weiter an Bedeutung gewonnen.
Mit einer neuen Leistungsvereinbarung, einem engagierten Team und gezielten Innovationsschritten sieht sich die Stein Egerta gut aufgestellt. Ziel bleibt, bereits im kommenden Jahr wieder eine ausgeglichene Rechnung zu erreichen und die Position als zentrale Bildungsinstitution in Liechtenstein weiter zu stärken.


