Ernst Risch wird neuer Geschäftsführer der Stein Egerta
Der Verwaltungsrat hat Ernst Risch als neuen Geschäftsführer der Erwachsenenbildung Stein Egerta bestellt.
Ernst Risch bringt für diese Aufgabe eine reiche berufliche Erfahrung mit. So war der ausgebildete Betriebswirtschafter Geschäftsführer der LLB Fund Services, von Liechtenstein Marketing und der HSG Stiftung mit interdisziplinären Ausbauprojekten betraut. Zuletzt hat er einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung des Zukunftsprojekts SQUARE an der Universität St. Gallen (insbesondere Finanzierung und Projektmanagement) geleistet. Als Leiter Universitätsförderung der Universität St. Gallen setzte er sich mit verschiedensten Fragestellungen im Bildungsbereich auseinander. Aktuell ist er als Sekretär des Stiftungsrats der Max-Schmidheiny-Stiftung zugunsten der Universität St. Gallen und ihrer Institute tätig, welche die Weiterbildung an der HSG unterstützt. Zudem ist er Stiftungsrat des Kunstmuseums Liechtenstein.
Mit seinen vielfältigen Erfahrungen in Kommunikation, Finanzen, Events, Fundraising, Immobilien und Gremienkoordination bringt Ernst Risch beste Voraussetzungen für die Führung und Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung Stein Egerta mit.
Ernst Risch ist in Schaan wohnhaft, verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Er tritt am 15. April 2025 die Nachfolge von Dr. Emanuel Schädler an, welcher die Geschäftsführung der Stein Egerta seit 1. September 2024 innehat. Der Verwaltungsrat dankt Emanuel Schädler für die bisherige Arbeit sowie für die reibungslose Übergabe der Geschäfte.
Stabilisierung mit Perspektive
Die Erwachsenenbildung Stein Egerta blickt auf ein insgesamt solides Jahr 2025 zurück. In einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld ist es gelungen, die finanzielle Situation deutlich zu stabilisieren und wichtige strukturelle Weichen für die Zukunft zu stellen.
Der Jahresabschluss schliesst mit einem moderaten Defizit von rund CHF 22’930 ab und liegt damit klar unter dem Vorjahresverlust. Die eingeleiteten Massnahmen zur Kostendisziplin und Priorisierung zeigen Wirkung und markieren eine klare Tendenz zur Konsolidierung.
Gleichzeitig bleibt das Umfeld herausfordernd: Rückläufige Teilnehmerzahlen pro Kurs sowie steigende Anforderungen an Bildungsangebote machen deutlich, dass zentrale gesellschaftliche Leistungen zunehmend nicht kostendeckend erbracht werden können.
Inhaltlich konnte die Stein Egerta ihr breites Angebot erfolgreich weiterentwickeln – von Sprach- und Digitalkursen bis hin zu neuen Formaten in Kultur und Gesellschaft wie dem «Debattierpark». Auch als Begegnungsort hat die Institution weiter an Bedeutung gewonnen.
Mit einer neuen Leistungsvereinbarung, einem engagierten Team und gezielten Innovationsschritten sieht sich die Stein Egerta gut aufgestellt. Ziel bleibt, bereits im kommenden Jahr wieder eine ausgeglichene Rechnung zu erreichen und die Position als zentrale Bildungsinstitution in Liechtenstein weiter zu stärken.


