Archivalie des Quartals: Todestag Ferdinand Nigg
Aus Anlass des 75. Todestages von Ferdinand Nigg (1865-1949) wird im Landesarchiv als Archivalie des Quartals seine Korrespondenz mit seiner Cousine Hermine Rheinberger im Jahr 1897 vorgestellt. Die Briefe geben Auskunft über das kreative Zusammenwirken der Literatin und des Lithographen. Hermine Rheinberger veröffentlichte ihr Buch "Gutenberg-Schalun" 1897 und Ferdinand Nigg war für dessen Ausstattung besorgt. Die Schreiben sind ein kulturhistorisches Zeugnis erster Güte. Mit Rupert Tiefenthaler am Do, 25. April, 17.00 Uhr im Landesarchiv, Peter-Kaiser Platz 2, Vaduz. Anmeldung hier
Stabilisierung mit Perspektive
Die Erwachsenenbildung Stein Egerta blickt auf ein insgesamt solides Jahr 2025 zurück. In einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld ist es gelungen, die finanzielle Situation deutlich zu stabilisieren und wichtige strukturelle Weichen für die Zukunft zu stellen.
Der Jahresabschluss schliesst mit einem moderaten Defizit von rund CHF 22’930 ab und liegt damit klar unter dem Vorjahresverlust. Die eingeleiteten Massnahmen zur Kostendisziplin und Priorisierung zeigen Wirkung und markieren eine klare Tendenz zur Konsolidierung.
Gleichzeitig bleibt das Umfeld herausfordernd: Rückläufige Teilnehmerzahlen pro Kurs sowie steigende Anforderungen an Bildungsangebote machen deutlich, dass zentrale gesellschaftliche Leistungen zunehmend nicht kostendeckend erbracht werden können.
Inhaltlich konnte die Stein Egerta ihr breites Angebot erfolgreich weiterentwickeln – von Sprach- und Digitalkursen bis hin zu neuen Formaten in Kultur und Gesellschaft wie dem «Debattierpark». Auch als Begegnungsort hat die Institution weiter an Bedeutung gewonnen.
Mit einer neuen Leistungsvereinbarung, einem engagierten Team und gezielten Innovationsschritten sieht sich die Stein Egerta gut aufgestellt. Ziel bleibt, bereits im kommenden Jahr wieder eine ausgeglichene Rechnung zu erreichen und die Position als zentrale Bildungsinstitution in Liechtenstein weiter zu stärken.


